Skip to main content

Mythen und Fakten

Was Sie sich bestimmt fragen. Wir haben die Antworten.

Falsch. Fakt ist:

Der Beteiligungsmarkt ist ein Mittelstandsmarkt, auch wenn in der Öffentlichkeit ein anderer Eindruck entstanden ist. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen werden durch Beteiligungskapital finanziert. 96% der im Jahresverlauf 2015 mit Beteiligungskapital finanzierten Unternehmen beschäftigten weniger als 500 Mitarbeiter. 86% sogar weniger als 100 Mitarbeiter. 75% der Unternehmen setzten weniger als 10 Mio. Euro um. Weitere 18% zwischen 10 und 100 Mio. Euro.

Falsch. Fakt ist:

Beteiligungskapital wird besonders von wachstumsstarken Unternehmen eingesetzt. Dies wird nicht nur von empirischen Studien belegt, sondern zeigt sich in der Realität auch in unserem Beteiligungsportfolio. Denn: Der „kluge“ Unternehmer weiß, dass ein stabiles Wachstum nur mit einer stabilen und langfristig gesicherten Kapitalausstattung möglich ist.

Falsch. Fakt ist:

Durch Mezzaninkapitalinvestitionen in Form der typisch stillen Beteiligung verändern sich die Anteilsverhältnisse nicht.  Wir greifen nicht in die Geschäftsführung ein. Auch wenn wir in Form einer offenen Beteiligung investieren, streben wir nur eine Minderheitsbeteiligung an.

Falsch. Fakt ist:

Beteiligungskapital hat eine andere Qualität. Im Vergleich zu einem gut besicherten, langfristigen Darlehen ist das Beteiligungskapital als Eigenkapital oder Mezzaninkapital (wirtschaftliches Eigenkapital) nachrangig, nicht dinglich besichert und aus wirtschaftlichen Gründen vom Beteiligungsgeber nicht kündbar. Das Risiko für den Beteiligungskapitalgeber ist somit deutlich höher als bei einem gut besicherten Darlehen, was sich wiederum im „Preis“ widerspiegelt.
Im Vergleich zum Renditeanspruch von Privat Equity- oder Venture Capital-Investoren ist unser Anspruch jedoch deutlich geringer. Unser „Eigenkapital auf Zeit“, welches im Insolvenzfall haftet, ist seinen Preis wert. Infolge unserer Beteiligung verbessern sich Bonität, Rating und Kreditwürdigkeit, so dass sich ihre „Konditionen“, beispielsweise bei Kreditinstituten, Warenkreditversicherern, Lieferanten und Kunden, verbessern und so den Aufwand für die Beteiligung relativieren.
Wenn man so will, hat Beteiligungskapital eine andere „Farbe“ als ein Kredit. Dabei ist die eine Farbe nicht per se besser oder schlechter als die andere. Beide Farben haben in jedem Fall ihre Berechtigung und sind je nach Aufgabe und Unternehmenssituation jeweils isoliert oder in Kombination die bessere Alternative.

Die Analysearbeit in einem Beteiligungsprojekt ist in der Regel etwas umfangreicher als bei einem klassischen Kredit. Der Zeitraum für ein typisches Beteiligungsprojekt kann mit allen Vorbereitungen zwischen 3 und 6 Monaten betragen. In der Regel brauchen wir nach Vorliegen aller für uns relevanten Unterlagen zwischen 6 und 8 Wochen für eine positive Entscheidung. Bei kleinen Projekten, etwa im Bereich von Mikromezzaninbeteiligungen, entscheiden wir meist innerhalb von 48 Stunden. Dabei sind Beteiligungsprojekte so individuell wie die jeweiligen Unternehmen selbst.

Und wie immer gilt: Je sorgfältiger die erbetenen Unterlagen von Ihnen bearbeitet sind und je aussagekräftiger Ihr Businessplan ist, umso schneller und erfolgreicher wird Ihr Projekt sein. Nehmen Sie sich ruhig die Zeit für eine gute Vorbereitung. Diese holen Sie leicht wieder bei der konkreten Umsetzung rein.

Falsch. Fakt ist:

Unsere Beteiligungsverträge sehen nur wenige Mitwirkungs- und Zustimmungsrechte vor. So bitten wir unsere Beteiligungsunternehmen, sich mit uns im Vorfeld insbesondere von gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, einer Sitzverlagerung, Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern oder der Veräußerung von Betriebsteilen und wesentlichen Anlagen abzustimmen. Dabei haben wir stets und ausschließlich das Wohl des Unternehmens im Fokus.

Unsere Anforderungen an die Berichterstattung an uns sind vergleichbar mit den Verpflichtungen, die sie bei einem Kredit hätten. In der Regel erwarten wir eine laufende Berichterstattung im Rahmen eines quartalsweisen Reportings und die Bereitstellung des Jahresabschlusses sowie der Jahresplanung.